Das Abenteuer wartet?
Was anfänglich schwer wird, wird bestimmt noch gut! So könnte dieser Artikel beginnen, denn der Anfang war durchaus nicht ein Leichtes. Jedoch hat selbst der nächste Fortschritt mit Leichtigkeit noch wenig gemeinsam. Das Experiment zum Leben im Wohnmobil ist nicht gänzlich neu. Aber ich wage es und war mehr als aufgeregt im Vorfeld. Mittlerweile legt es sich mit jedem Tag etwas. Ein mutiger Schritt, das höre ich stetig, aber ich erachte das für dieses Abenteuer bis Experiment wirklich. Neue Gegebenheiten, Campingregeln und die Gesetze. Damit muss sich jede:r zunächst beschäftigen, ich also ebenfalls.
Demnächst findest du den Artikel, wie die Abholung und der Kauf des Wohnmobils geklappt haben und welche Hürden es hier gab und tatsächlich noch anhalten. Außerdem kommt noch eine Podcast-Show-Ausgabe, die dir zum Abenteuer noch einen weiteren Einblick verschafft.
Jetzt aber zunächst diese Hürden und Schwierigkeiten. Klar, wenn ich starten will, kostet der Spritpreis um die 2,40 €, natürlich fahre ich jetzt nicht jede Woche quer durchs Land oder nutze mein WoMo sogar als Gefährt. Dann wären die Ausgaben horrend hoch. Wenn es stinkt, dann war es groß, eben wie auf dem eigenen Klo. Nur kann bei der Wohnung die Tür zugemacht werden, aufgrund des kleinen Raums im WoMo, und es regnet, schwierig. Aber Dinge, die erst erfahren werden, wenn es eben losgeht. Genau wie mit dem aktuellen Sprit. Wie gerne hätte ich mir ein Elektro-WoMo geholt, leider unbezahlbar für Normalverdiener. Womöglich sollte ich meinen eigenen Mutmacher mal wieder durchgehen, denn dann würde sich diese schlechte Stimmung lösen. In Bezug auf Spritpreis und Mängel am WoMo: Natürlich bin ich für einige Dinge selbst schuld. Und jetzt? Heißt es abwarten, für einiges, eine absolute Nichtstärke von mir.
Die Wohnung ist jetzt tatsächlich kurz vor dem Leerstand und in Bezug auf das Gewicht des Wohnmobils werden noch einmal einige Einsparungen abverlangt. Ja, ich möchte gerne meine Spülmaschine mitnehmen, die transportierbare Waschmaschine hat es dagegen nicht geschafft. Meine Heißluftfritteuse – ein absolutes Muss, dafür eben nicht der Backofen. Die Matratze für mehr Schlafkomfort noch offen, Kleinigkeiten wie ein schöner Außentisch bereits besorgt. Fehlt noch die Außenabdeckung für das Fahrerhaus, ziemlich spannend, worauf so geachtet und noch gedacht werden muss(te). Wie schön, dass es derzeit wenig Sonne gibt, das kompensiert dann doch das nicht funktionsfähige Solarpanel auf dem Dach. Also musste auf mein Solarsystem gesetzt werden, das ich extra mitgenommen hatte. Aber auch hier musste eine Änderung erfolgen. Die starren Solarkoffer mit drei Stück, waren dafür zu schwer, und so mussten zwei weichen. Wäre das WoMo mangelfrei, dann gäbe es mehr Entspannung, so gestaltet sich der Start als deutlich herausfordernder. Denn andere Dinge mussten ebenso noch erledigt werden. Sperrmüllanmeldung, Womo wiegen für einen Anhaltspunkt, sowie das ganze Organisatorische. Zur normalen Arbeit, zu Terminen und Einkäufen. Derzeit vergeht kein Tag, an dem ich keine Termine habe.
Das Abenteuer wartet also durchaus, der erste Campingplatz war in Saarbrücken und bot eine erste Analyse, wie es ist. Die Therme direkt vor der Tür, was die Entspannung wieder etwas ausgeglichen hatte. Mit einer Mischung aus mollig, teuer und Luxusrestaurant. Da könnte wirklich angenommen werden, wann wird’s endlich mal etwas entspannter? War in gewissem Maße schon kurz mal vorhanden, jetzt sollte ich wohl wieder Gas geben, denn so fühlt es sich zurzeit an. Da macht der Mutmacher sich also alle Ehre und bietet quasi alle Kapitel kurz nochmals zum Durchleben an. So gesehen, dass ich ja nicht aus der Übung komme, wie lieb.
Bald kommen also garantiert wieder bessere Tage und das Abenteuer kann dann wirklich starten und der Countdown ist ja noch am Ticken. Warten wir also mal ab, du kannst mit dabei sein. In einigen Shows und Podcasts, den aktuellen Stand erfahren oder in Artikeln nachlesen.
» verfügbar bis zum 01.04.2032 «

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