Getestet: Wohnmobile Erlangen (Händler)
Außen hui, innen pfui? Dünne Personallage, ein Samstag, Ausnahmezustand, da musste der Chef wohl noch selbst ran. Einige Wohnmobile konnte ich ansehen, dann war keine Zeit mehr, weil alle Mitarbeiter:innen bereits schwer beschäftigt waren. Kann ja mal passieren. Die Auswahl von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen/Wohnmobilen war natürlich groß. An Wohnmobile Erlangen kommt jede:r eigentlich irgendwie nicht vorbei. Aber ich habe einige Hinweise im Vorfeld von ehemaligen Kund:innen erhalten, wollte mich aber selbst davon überzeugen. Also, wo war der Haken? Der kommt noch, denn Preis ist das eine, Service ist das größere Übel! Vom Chef hörte ich dann noch: „Suchen sie sich einfach einen aus, wir rüsten alles nach“, denn es gibt eine Werkstatt mit vielen Mitarbeiter:innen. Im kurzen Beratungsgespräch ging es dann um die PS und die Erzählungen, welche Urlaube der Verkäufer bereits wie getätigt hatte, für mich absolut uninteressant. Ich entschied mich, an einem anderen Tag wiederzukommen, und ließ meine Nummer da, ein paar Tage später ein Anruf und eine Terminvereinbarung.
Service? So etwas gibt es noch? Auslegungssache!
Dass der Service ganz allgemein in unserem Land rapide abnimmt und kaum noch vorhanden ist, dürfte keine große Überraschung mehr sein. Das Konzept für Verkaufsberater:innen scheint „Abschlüsse“ zu sein, alles andere ist wohl unerheblich und für Service gibt es sozusagen keine Provision? Hauptsache im Verkaufsgespräch wurde erwähnt, welcher Kunde hier und da jetzt noch erscheinen möchte und dass er hier und da mal kurz weg sein würde. Weil er sich nur kurz hier oder da helfen müsse oder einen Kunden „schnell“ bedienen würde. Das Telefon klingelte gefühlt dauerhaft. Im eigentlichen Verkaufsgespräch habe ich also mit meinen Vorabhinweisen gezielt ein paar Kniffe und Fragen eingebaut, und was soll ich sagen: Der Verkaufsberater hatte zwar Ahnung im Sinne von dem, was er verkauft, jedoch alles andere im Bereich Service/Werkstattleistungen enttäuschenderweise durchgefallen. Ich hatte ihm extra mitgeteilt, dass mir erzählt wurde, dass nach dem Unterschreiben eines Verkaufsvertrages der Kunde „links liegen gelassen wird“. Ob dies so stimme, das verneinte er vehement. Ich wollte ein zweites Solarpanel auf meinen Wohnwagen und wollte hierüber ein Angebot. Ich habe ihm extra mitgeteilt, dass er mir hier eine Rückmeldung geben sollte und dies nicht vergessen solle. Er meinte: Nein, nein, er habe es sich aufgeschrieben, die unzähligen Klebezettel auf Schreibtisch und Bildschirm meinte er wohl. Eine Rückmeldung zum zweiten Solarmodul, also einen Preis und ob es möglich ist, habe ich bis heute nicht erhalten. Genau ähnlich im Verlauf, wie bei meinen Hinweisen von ehemaligen Kund:innen.
Warten, alles nicht eilig
Wir sprechen hier nicht von einem günstigen, sondern von einem ziemlich hochpreisigen jungen gebrauchten Wohnmobil. Selbst wenn jemand der Annahme wäre, dass ab einem gewissen Preis der Service ein anderer wäre. Ist dies, in diesem Fall, genau nicht der Fall. Erste Nachfrage per E-Mail nach 10 Tagen, dann erfolgte ein Anruf, er fragte mal nach, wo denn die Rechnung bliebe, diese Woche solle ich sie erhalten. Mein Angebot wegen der Solarmodule ist nicht angesprochen worden – vom Verkäufer – beim Rückruf, und deshalb hat sich dies für mich erledigt. Mit der Erkenntnis für mich selbst: Von so einem Unternehmen möchte ich keine weiteren Aufträge oder Leistungen in Anspruch nehmen. Positiv zu erwähnen sei, das der Verkäufer mir mitteilte, dass dies die Wartezeit für die Übergabe des Wohnmobils nicht beeinflusse. Nur weil die Rechnung eben etwas Zeit gebraucht hatte. Es hieß also weiter warten, auf die Zulassungspapiere. Die kamen dann relativ schnell. Bis das Wohnmobil dann so weit war, denn die Werkstatt hat trotz der vielen Mitarbeiter:innen einiges zu tun. Ob eine Wartezeit von über sechs Wochen, für jemanden normal ist, darf jede:r selbst beurteilen. Für mich ist dies ein gewisses Armutszeugnis für ein Autohaus!
Mach es doch selbst!
Nach diesem Prinzip könnte dieser Artikel abgeschlossen werden, denn eigentlich könnte es einen SB-Bereich bei Wohnmobile Erlangen geben. Für die Dinge die dann einfach in einem Verkaufsgespräch aufhalten. Rechnung, Werkstatt oder Ausrüstung/Nachrüstungen. Wer einen guten Preis und etwas „bla bla“ im Verkaufsgespräch braucht, kann Wohnmobile Erlangen nutzen, wer Service und Umsetzung möchte, sollte sich ein anderes Autohaus suchen. Der Service ist meines Erachtens und meiner Meinung nach unterirdisch, und scheinbar ein anhaltender Zustand.
Die Abholung und ersten Tage
Das kann ich dem Händler als positiv anrechnen: Die Abholung war in der Erklärung, Ausführung und Einweisung des Mitarbeiters ziemlich gut. Was weniger gut war: Dass die Bordbatterie und die Starterbatterie nicht vollständig geladen wurden/waren und dass nach bereits einem Tag aufgefallen ist, dass das Solarpanel auf dem Dach nicht funktionsfähig ist. Den vertraglich vereinbarten Dingen wie Austausch der Stoßstange, Reinigung des Kühlschranks (dieser hat übel gestunken) wurde nur teilweise nachgekommen. Oder für den Kühlschrank richtig formuliert: Ein feuchtes Tuch würde es wohl tun, war der Händler der Ansicht. Für die Stoßstange wird noch ein Termin vereinbart, weitere Mängel sind aufgekommen und diese sind ebenfalls noch offen. Dass der Kühlschrank nicht ordnungsgemäß gereinigt wurde, wird von mir als absolut lächerlich bis enttäuschend eingestuft. Wieder heißt es also warten, denn wir erinnern uns: Die Werkstatt hat viel zu tun. Außerdem muss auf die Stoßstange vom Hersteller gewartet werden, die vom Händler bestellt wurde. Mal sehen, wann der Termin oder eine Antwort auf meine Mängelanzeige dann folgt. Nach weiteren Wochen, gab es einen Anruf mit dem Kommentar „Die E-mail habe er gelesen“, Wow. Antworten werden eben völlig überbewertet. Werkstatttermin steht, mal sehen, wie es nun weitergeht. Ich habe den Eindruck, das zufriedene Kunden einfach nicht gewollt werden. Als Schulnote wäre das wohl ein ausreichend bis mangelhaft, obwohl genug Potenzial da wäre.
Willkommen in der Comedyshow
Wir erinnern uns, die Werkstatt hat viel zu tun oder eben auch Personalausfälle. So war die Einleitung beim Mitarbeiter in der Mängelabteilung. Natürlich kann jede:r Mängel aufheitern und mit Witzen untermauern, trotzdem hat es einen Touch von jemanden nicht ernst nehmen. Und ich habe wieder erfahren, von ehemaligen Kunden, das ist kein Einzelfall, das scheint dort normal zu sein. Jetzt kann jede:r das ganze wirklich positiv ansehen und natürlich lockert Witz etwas auf, aber bei einer langen Mängelliste wie meiner, zunächst kein guter Einstieg und Verlauf für die Aufnahme des Wohnmobils. Zumal meine Mängelliste die ich mehrmals per E-Mail mitgeteilt habe, nicht an ihn weitergeleitet wurde. So muss immer wieder alles neu ausgeführt werden, die Abteilungen sprechen nicht unbedingt untereinander. E-Mails werden wohl völlig überbewertet, genauso wie Anrufbeantworter, meine Meinung, einfach abschaffen.
Ich habe mal seine Besten aufgeführt. Wenn ich nicht daneben pinkele sollte die Toilette schon dicht sein. Brüller! Ich brauche noch einen kurzen Augenblick, ich muss die Kosten nullen, außer sie wollen noch etwas dafür bezahlen, dann haben sie jetzt noch die Möglichkeit dazu. Brüller! Wie lange ich denn warten möchte, bis ich es gerne wieder hätte. Ich habe gesagt das ich nun nicht drei Monate darauf warten möchte, die Antwort war, gut dann machen wir 2,5 Monate. Brüller! Sie baten um einen kurzen Rückruf, kurz war er, Tschüss. Brüller! Normalerweise hätte der ein oder andere, anders reagiert, ich habe ihn einfach mal seine lustige Art ausleben lassen. Sonst wäre dieser Artikel wirklich zu trocken geworden und apropos Wartezeit, ich habe ebenso einen Brüller, einen Wartecountdown:
Dieser Artikel spiegelt die Meinung und die geführten Gespräche gemäß Gedächtnisprotokoll des Autors wider.
» verfügbar bis zum 10.05.2031 «

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