Getestet: Tibber der Stromanbieter

Die ausführliche Variante als Audioblog, die Kompakte, nachfolgend als Text.


Während in Frankreich auf Atomstrom gesetzt wird, ist es in Deutschland der Trend zur grünen Energie. Aber mehr oder weniger bleibt es eine Herausforderung, jedoch stehen viele Innovationen in den Startlöchern. Das gilt ebenso für Tibber, einem Anbieter, der auf den Einkaufspreis setzt.

Innovativ, Fair, Günstig. Mit diesen drei Wörtern könnte Tibber beschrieben werden, Strom zum Einkaufspreis. Ja, Einkaufspreis, von der Strombörse. Wie kann das funktionieren, gut, könnte die knappe Antwort sein. Die etwas längere, Tibber nimmt eine Gebühr, klar. Diese spiegelt sich im Grundpreis wider. Der Strompreis variiert je Stunde und nur mal angenommen, jeder würde die Waschmaschine oder den Trockner nur noch einschalten, wenn die Sonne scheint. Dann hätten wir in vielen Teilen der Welt eine Sorge weniger. Hier setzt in etwa das neue Konzept von Tibber an, einem von immer mehr werdenden (Strombörsenpreis) Stromanbietern. Die diese Schwankungen in Form von günstigen Preisen an die Kunden weiterreichen. Viele, könnten ebenso den Stundenpreis nutzen, selbst Mieter:innen und mit etwas Anpassungswillen ihren Preis relativ selbst bestimmen. Dafür ist eine gute Erreichbarkeit des WLAN-Signals am Stromzähler erforderlich. Oder kennst du einen Anbieter, der aufgrund der Strompreisbörse einen kWh Preis von unter 15 Cent anbietet? Abhängig von Tageszeit, Sonne oder Wind. Letzteres ist die günstigste, wenn also der Wind ordentlich bläst, kann sich auf günstige Preise gefreut werden. Jedoch nur in Verbindung mit dem Stundenpreis, ansonsten zahlt jede:r den Tagesdurchschnittspreis.

Die Stromrechnung gibt es monatlich, warum das nicht Standard ist, fraglich. Und ich finde, monatlich spornt es ein wenig mehr zum Sparen an. Jede:r kennt die Jahresrechnung, die ist damit Geschichte. Keine bösen Überraschungen mehr mit der Endabrechnung. Dafür muss jeden Monat der Stromzähler abgelesen und in die App eingetragen werden. In der dazugehörigen App lässt sich der Strom Tagespreis und der Tagespreis von morgen anzeigen. Unter Analyse kann der Verbrauch eingesehen werden, sofern die Zählerstände eingetragen wurden oder der Stundenpreis genutzt wird. Die Rechnung gibt es dann monatlich per E-mail und zusätzlich dort.

Die App ist Voraussetzung für die Nutzung von Tibber. Nur der Service ist leider (noch) mehr als ausbaufähig, wer ihn braucht.

» Dieser Artikel / diese Ausgabe, ist verfügbar bis zum 02.02.2029 «


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