Jetzt spinnt die Politik komplett, Teilzeit & Gleichheit
04.02.26: Es hat sich ziemlich schnell etwas getan, die CDU rückt derzeit ab von ihrem „Lifestyle-Teilzeit“, um wohl die Gemüter zu beruhigen. Die einzig richtige Entscheidung, denn das hätte die Gerichte massiv überlastet, das wäre die logische Konsequenz aus diesem Plan gewesen. Diese Schnelligkeit wäre doch eine tolle Variante, in anderen Dingen, Verbesserungen gleich mal anzugehen.
Kein Anspruch auf Teilzeit, haha, ganz genau. Gleichberechtigung wollen wir in unserem Land überhaupt nicht. Was dies mit Gleichberechtigung zu tun hat, dazu später mehr. Jetzt wollen wir zunächst mal das, was die Politik besprochen hat, auf den Punkt bringen:
CDU-Politiker wollen Recht auf Teilzeit abschaffen –
„Wer mehr arbeiten kann, sollte mehr arbeiten“Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Der Wirtschaftsflügel der CDU will den Rechtsanspruch auf Teilzeit nun stark einschränken.
Quelle: msn.com / abgerufen am 28.01.2026
Einerseits könnte jetzt behauptet werden: Senkt die Steuer bzw. entlastet hier, dann wird das Vollzeitarbeiten auch lukrativer. Denn gerade die Lohnsteuer, ist meist eine Doppelmoral: Erst wird ein Teil des Lohns versteuert, dann wird bei jedem Einkauf die nächste Steuer fällig. Derjenige, der arbeitet, ist im Nachteil, und diejenigen, die arbeitslos sind, haben hier einen deutlichen Vorteil für dieses Beispiel.
Ich sehe dies ohnehin nicht umsetzbar, da meines Erachtens diese Regelung gegen das Gesetz verstoßen würde. Im Sinne der Gleichberechtigung, Gleichheit und der Selbstentscheidung. Denn wenn jemand in der Kindererziehung als Teilzeit arbeiten darf, ist das nachvollziehbar, jedoch gibt es zumeist Eltern, also zwei Elternteile. Und damit kein Grund, warum dies Kinderlose oder Eltern nicht dürfen, wo die Kinder schon aus dem Haus sind. Gerade wenn sich die Politik mit dem Wechselmodell beschäftigen/einführen und hier keine Lobby- und Verzögerungstaktik fahren würde, gäbe es tatsächlich mehr, die mehr arbeiten müssten/würden! Da wären also im Umkehrschluss wieder die Fachkräfte, denn die Kindererziehung im Falle einer Trennung wäre keine Alleinaufgabe mehr. Würde es also einen Standard bei Trennung mit dem Wechselmodell geben, müsste sich die Wirtschaft umstellen, wäre dann aber ein Zugewinn.
Ich darf selbst über mein Arbeitsleben entscheiden und selbst entscheiden, ob ich Teilzeit arbeite. Ich arbeite mich weder auf, nur damit ich für die Statistik Vollzeit arbeite, noch mache ich das für die Allgemeinheit. Noch sehe ich mich als Teilzeit-Lifestyle oder Faulpelz an. Im Umkehrschluss würde diese Verweigerungshaltung auf Teilzeit die Krankenquote enorm erhöhen. Die Gründe für Teilzeit sind vielfältig und ein Recht für jede:n! Zumal damit dann im Umkehrschluss ja auch weniger Rente aus der Rentenkasse erhalten wird. Ich persönlich würde also dagegen vorgehen oder dieses Recht auf Teilzeit einklagen, wenn es so käme.
Es gibt somit bereits viele Lücken, in vielen Bereichen, nicht nur in der „Lifestyle-Teilzeit“. Soll die Politik diese lieber angehen und sich damit auseinandersetzen. Viele Alternativen und sinnvollere Möglichkeiten, u.a. mehr Netto vom Brutto. Oder war dies nur eine Aufmerksamkeitstaktik der CDU? Dann hätte es schon Influencer-Style, aber auch das würde kaum überraschen. Denn bereits Markus Söder ist ja Food-Influencer. Traurig, wenn sich die Politik nicht mehr auf ihre Kernkompetenz konzentriert.
» verfügbar bis zum 28.01.2031 «

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